Leserbrief

Eine Kabinenbahn für den Gaisberg

Mit 13 verfasste ich einen "Deutsch-Aufsatz", der von OSTR Prof. Bilek mit "Nichtgenügend" beurteilt wurde. Grund: zu visionär, Thema verfehlt! Inhalt: eine Kabinenbahn auf den Gaisberg. Ich war und bin ein Fan unseres Hausberges. Heute, 43 Jahre später, denke ich nochmal visionär: stellen wir uns eine moderne Umlaufkabinenbahn ab "Altstadt" (Bus-P-Nonntal) über den Volksgarten nach Parsch/Gnigl und rauf auf den Gaisberg vor, mit Zu- bzw. Ausstiegsstellen (Minnesheimpark, Guggenthal, Gersbergalm, Zistel).
Stellen wir uns vor, dass es oben eine moderne Infrastruktur gibt und vor allem stellen wir uns vor, dass die Straße tatsächlich nur mehr für Bewohner, Gewerbetreibende und Einsatzkräfte gibt. Ich behaupte, dass diese Bahn alsbald schwarze Zahlen schreiben würde. Einheimische wie Touristen würden sie nutzen, egal ob rauf oder/und runter, egal zu welcher Jahreszeit.
Die Stadt Salzburg behandelt diesen Hausberg äußerst stiefmütterlich; das hat damals begonnen, als man die Zahnradbahn abbaute. Und das setzt sich bis heute fort. Einen Projektleiter wüsste ich: Heinz Schaden, denn er liebt den Gaisberg! "Nichtgenügend"?


Günter Österer, 5020 Salzburg

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