Leserbrief

Eine Seilbahn ändert daran rein gar nichts.

So ein Hirngespinst und welche Schnapsidee!

Zitat: "Die Rentabilität stehe für Leitner angesichts von mehreren Millionen Tagestouristen außer Frage. 'Man könnte damit alle Tagesgäste auf Park-and-ride-Parkplätze bringen. Der Verkehr wäre massiv entlastet, sodass es weniger Staus gäbe', ist sich Leitner sicher. (SN v. 22. 7.) Und auch für tausende Pendler wäre die Seilbahn nützlich, zitierte man Leitners Meinung. Das wäre allerdings auch ohne kolportierte 160 (!) Millionen Euro möglich, würde man endlich genügend Park-and-ride-Parkplätze und eine adäquate Busverbindung in die Stadt zur Verfügung stellen und Touristen-Pkws aus der Stadt verbannen. So einfach, so effektiv. Aber so typisch für Salzburg will man das Pferd schon wieder von hinten aufzäumen. Großspurige Investitionen für ein Projekt mit dem dann niemand fährt, weil es höchstwahrscheinlich die benötigten Parkplätze bis dahin immer noch nicht geben wird. Denn die sind das einzige und ein passender Shuttlebus, der im Übrigen mit 160 Millionen jahrelang sogar gratis zur Verfügung gestellt werden könnte, die fehlen, damit nicht ganz Europa mit ihren Pkws unsere Stadt verstopft. Wie lange warten wir noch auf Park-and-ride-Parkplätze an allen Stadteinfahrten und die entsprechenden Busverbindungen in die Stadt samt - natürlich - entsprechenden Verboten für den Individualverkehr in der Stadt? Eine Seilbahn ändert daran rein gar nichts.

Dr. Petra Patzelt, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 26.10.2020 um 08:51 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/eine-seilbahn-aendert-daran-rein-gar-nichts-73861147

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