Leserbrief

Einseitige Strukturen einer Globalisierung

Die Grenzen der Globalisierung sind über den Coronavirus vorerst angebrochen, diese einseitigen Strukturen gegenüber andere "weltoffene" Staaten sind immens gefährlich geworden.
Ausgelagerte Betriebe auch in der Medizin machen uns immer mehr abhängig, ja hilflos, über stattgefundene Wirtschaftsnachteile samt innovativer Arbeitsplatzverluste ganz zu schweigen. Das gemeinsame Boot ist leck geworden, nur mehr eine Schlagworthülse, vollkommene Stille in betroffenen Regionen/Städten breitet sich aus.
Rette sich wer kann, bestimmt die Wirklichkeit, sogar eine teilweise Grenzschließung wird schon von gewissen "Seitentürlern" gefordert, Personenfreizügigkeit wird neuerdings mit vorgehaltener Hand als eher "gefährlich" eingestuft.
Möglicherweise werden als Konsequenz kleinere Unternehmen auch unsere Landwirtschaftsbetriebe wieder aufgewertet, um in Zukunft gewisse Warenketten zu verkürzen, lebensnotwendige Betriebe bei uns wieder angesiedelt werden, auch im Sinne eines besseren Umweltschutzes. Der ideologisch bevormundete Einheitsbrei unserer Menschheitsgeschichte, die Oberflächlichkeit des Scheins der unausweichlichen Verstrickung untereinander hat seinen Höhepunkt überschritten.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck, OÖ

Aufgerufen am 19.01.2021 um 06:49 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/einseitige-strukturen-einer-globalisierung-84041284

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