Leserbrief

Elektroautos weit weniger ökologisch als propagiert

Das Dienstfahrzeug des Landeshauptmannes ist nun eine geleaste voll elektrische Limousine. "Die ökologische Komponente spricht für dieses Dienstfahrzeug" behauptet der Büroleiter des Landeshauptmannes. Diese Behauptung ist unhaltbar und widerspricht allen Erkenntnissen, sowohl den wissenschaftlichen als auch und vor allem den ökologischen. Schon die Gewinnung von Rohstoffen wie Blei und Kadmium für die Batterien der Fahrzeuge ist äußerst umweltschädlich und für die Arbeiter überaus gefährlich. Bei einem Brand, wie bei dem vor wenigen Tagen in Salzburg stellt das Löschen eine selbst für mehrere Feuerwehren fast unlösbare Aufgabe dar, und der Brand zerstört nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern gefährde auch das Gebäude in dem es, oder vor dem es abgestellt ist. Und zu guter Letzt gibt es für die Entsorgung des Fahrzeugs bis heute absolut keine Lösung, schon gar keine umweltfreundliche! Dass der Steuerzahler jetzt für die Förderung der Anschaffung solcher Fahrzeuge durch Privatpersonen mit Euro 5.000 auch noch zur Kasse gebeten wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Und dass auch die angeblich so umweltfreundlichen Hybridautos keine Lösung sind, hat der kürzliche Vorfall in der Garage der Barmherzigen Brüder eindrücklich gezeigt.


Dr. Gerhard Huber, 5020 Salzburg

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