Leserbrief

Energiewende: Wind oder Wasser?

Zur Klimarettung sollen Öl und Erdgas durch umweltfreundliche Quellen ersetzt werden - Wasser, Wind oder Sonne. Leserbriefschreiber Mag. Aschenberger (7. 3. 2022) hielt eine Philippika gegen die Windenergie und lässt kein gutes Haar an ihr.

Auch Wasserkraftwerke finden ihre Gegner. So wurde vor zehn Jahren in Ramingstein ein von der Salzburg AG geplantes Mur-Kraftwerk durch Bürgerproteste verhindert. Eine Handvoll Fischer, die keine Störung ihres Sports dulden wollte, hat sich dabei besonders engagiert.

Die Energiewende soll bis 2030 gelingen - ein engagiertes Ziel - und das trotz Abnabelung von den russischen Gas- und Öllieferungen und der Stilllegung der AKW in Deutschland.

Können wir uns da wirklich leisten, auf ein fertig geplantes Wasserkraftwerk, welches Strom für 20.000 Haushalte liefern könnte, zu verzichten? Warum kein neuer Anlauf? Zumal ja auch die Rentabilität angesichts des massiven Anstiegs des Strompreises eine bessere wäre als damals.

Helmut Hintner, 5020 Salzburg

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