Leserbrief

Es handelt sich hier ganz einfach um Kriminelle.

Zum Artikel "Überfall: 15-Jähriger verhaftet" (Sn vom 20. 4. 19):
Da gibt es nichts zu verharmlosen. Ein 15-jähriger Nigerianer überfällt am Dienstag, den 16. 4. 19 einen 17-Jährigen. Der 15-jährige Nigerianer beraubt, gemeinsam mit seinen Bandenmitgliedern, den 17-Jährigen. Sie prügeln auf ihn ein, bis er sich endlich losmachen kann und davonläuft. Die Beute ist sehr gering.
Es liegt in der Hand der österreichischen Justiz, über diesen Vorfall zu richten. Bis zu dieser rechtlichen Würdigung gilt daher vor der Justiz und für die Medien die so genannte Unschuldsvermutung für diesen 15-jährigen Nigerianer.
Der gleiche 15-jährige Nigerianer beraubt am Mittwoch, den 17. 4. 19, wieder mit seiner Bande, einen anderen 17-Jährigen. Diesmal verwenden die Kriminellen allerdings zur Durchsetzung ihrer Raubabsicht ein Messer, das sie dem 17-Jährigen ansetzen.
Natürlich gilt auch in dieser kriminellen Angelegenheit die Unschuldsvermutung vor der Justiz und für die Medien, solange die Schuld des 15-jährigen Nigerianers nicht bewiesen ist.
Die Polizei hat den 15-jährigen Nigerianer geschnappt. Und das ist auch gut so.
Was diese Geschichte allerdings mit den, von den SN-Redakteuren Schmidt und Widmayer so trefflich geforderten, generellen Pflicht der Eltern, die Jugendlichen besser zu begleiten, sich in einer komplexen Welt zurechtzufinden, verstehe ich nicht.
Es handelt sich hier ganz einfach um Kriminelle, die Leute berauben. Auch wenn der 15-jährige Nigerianer noch nicht verurteilt ist.
Unschuldsvermutung hin oder her.
Wir Bürger und Eltern können vermuten und denken was wir wollen,
denn die Gedanken sind frei!

Kurt Hausmann, 5026 Salzburg

Aufgerufen am 30.10.2020 um 09:27 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/es-handelt-sich-hier-ganz-einfach-um-kriminelle-69317998

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