Leserbrief

Es ist sehr wohl möglich

Auch wir Kuchler Pädagoginnen standen auf der Straße, in der Hoffnung solidarisch für künftige Kolleg/-innen eine Urlaubsgleichstellung zu erreichen.
In Kuchl haben wir schon seit Jahren gemeinsam mit der Gemeinde beste Rahmenbedingungen zum Wohle der Kinder und zur Zufriedenheit der Pädagoginnen und Eltern geschaffen.
Viele Salzburger Rechtsträger haben ebenso gleichgezogen. Doch leider wird es zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal zu bekommen - der Notstand ist vielerorts schon ausgebrochen! Die Frage stellt sich, in welchen Händen die Landespolitik künftig unsere Kinder sehen möchte? Mit den Änderungen im Gesetz gewinnt der Berufsstand nicht an Attraktivität. Wir brauchen aber die Besten für die Zukunft unserer Gesellschaft.
Bleibt zu hoffen, dass die Bürgermeister erneut versuchen, die künftige Ungleichstellung in ihren eigenen Möglichkeiten auszugleichen.
Schade, dass dies nun wieder Aufgabe der Gemeinden sein wird.

Michaela Unterlerchner, Sprachförderin und Personalvertreterin, GemeindekindergartenKuchl, Kuchl

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