Leserbrief

Eurofighter: Um welche "Kreise" handelt es sich?

Das muss man sich einmal vor Augen halten. Vor rund 17 Jahren werden wir als simple Bürger damit konfrontiert, dass die Republik unter höchst dubiosen Vertragsbedingungen diese Eurofighter zu horrenden Preisen kauft. Wenn diese amerikanische Firma nicht aktuell nun im eigenen Land ein Strafverfahren am Hals hätte, hätten wir nie erfahren, dass im Zuge dieses Geschäftes 17 Personen, politische Parteien oder Firmen Provisionen in der Höhe von rund 55 Millionen Euro zu Lasten der Bürger unseres Landes eingestrichen haben. Es wirft ein trauriges Bild auf die politische Befindlichkeit unseres Landes, dass wir bis dato immer noch nicht wissen, um welche "Kreise" es sich dabei handelt und dass damit automatisch der Eindruck entsteht, dass schlussendlich alle politischen Parteien hinauf bis zur Justiz "Dreck am Stecken" haben und ihrerseits alles tun, um ja keine Klarheit ins Geschehen zu bringen. In einer gut funktionierenden Demokratie würde nämlich jede Opposition eine derartige Chance selbstverständlich nützen, um alle diese Malversionen der Verantwortlichen aufzudecken, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Soviel zum Thema "Demokratie in Österreich".

Arch. Dipl. Ing. Gert Cziharz, 5020 Salzburg

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