Leserbrief

Fiakerpferde in den 1920er-Jahren

Mein Großvater mütterlicherseits, ich lernte ihn nicht mehr persönlich kennen, war in den 1920er-Jahren Fiaker in Salzburg, Standplatz nahe bei der Staatsbrücke. Seine Familie mit vier Kindern lebte in äußerst bescheidenen Verhältnissen. An manchen Tagen nur von der Hand in den Mund. Meine Mutter erzählte mir öfters, zuerst bekam das Pferd zu fressen, wenn dann noch Geld übrig war, die Familie etwas zum Essen. Wenn sich nun ein ahnungsloser Tierschützer fragt, warum schon damals einem Pferd so viel Tierwohl widerfahren ist, es war die Lebensgrundlage.

Dr. Egbert Kainzbauer, 5020 Salzburg

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