Leserbrief

Flüssiger Verkehr reduziert Emissionen

Ich kann mir vorstellen, dass ich nicht der einzige Straßenverkehrsteilnehmer bin, der es nicht verstehen kann, dass es um 21.30 Uhr notwendig ist, vor Rot zeigenden Verkehrsampeln (Motor läuft) auf Fahrt zu warten. Das minimale Verkehrsaufkommen aus den Nebenstraßen zu den Abendstunden macht eine Kreuzungsregelung absolut nicht mehr notwendig. Am Beispiel der B 155/Münchner Bundesstraße könnte man - so meine ich - ab 19.00 Uhr sämtliche Nebenstraßen-Ampelregelungen wie General-Keyes-Straße, Siebenbürgerstraße, Bessarabierstraße, Schmiedingerstraße, Bichlfeldstraße, Merkur Markt, Eugen-Müller-Straße auf Gelb schalten. Die Hauptverkehrszeit ist vorbei, alle Kreuzungen sind mit blinkendem Gelblicht und ohnehin mit Verkehrsschildern gesichert.

Der Verkehr wäre flüssiger, der CO2-Ausstoß reduziert. Heute auf der B 155, morgen auf der B 150, bald in ganz Österreich. Es wäre ein erheblicher Beitrag, unsere Umwelt zu entlasten und der nichts kostet. Ich hoffe, unseren 140-km/h-Verkehrsminister würde es freuen.

Noch eines: Der Nelböck-Viadukt wurde neu gebaut und zur Trennung von Fahrbahn und Fußweg eine Glaswand errichtet. Aber für eine Reinigung dieser scheint niemand zuständig zu sein. Macht kein schönes Bild.

Peter Grundbichler, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 01.12.2020 um 10:08 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/fluessiger-verkehr-reduziert-emissionen-64563442

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