Leserbrief

Fortbewegung muss neu überdacht werden

Sieben Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Ortsgebiet Abersee/Gschwendt. Drei tote Igel, zwei tote Marder, ein Eichhörnchen und einen jungen Gartenrotschwanz habe ich vergangene Woche von der Wolfgangsee Bundesstraße innerhalb von 24 Stunden entfernt. Auf einer Länge von ca. 500 Metern in so kurzer Zeit so viele tote Tiere! Wie viele sind das dann in ganz Österreich? Ältere Autofahrer können sich noch daran erinnern. Nach einer Autobahnfahrt musste die Windschutzscheibe von Schmetterlingen, Käfern und anderen Insekten gereinigt werde. Wo sind die heute? Schmetterlinge und Käfer sind rar geworden!

Wollen wir unsere Natur halbwegs erhalten, muss unsere Fortbewegung neu überdacht werden. Allein der Umstieg auf E-Autos wird nicht alle negativen Folgen des Autoverkehrs beseitigen können.

Vinzenz Eisl, 5342 Abersee

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