Leserbrief

FPÖ Zell am See - ein Armutszeugnis

Wie ich heute in den SN gelesen habe, dass die FPÖ Zell am See ein "weißer Fleck" bei den anstehenden Gemeinderatswahlen sein wird und niemand für die Gemeindevertretung antritt, war ich gelinde gesagt schockiert.
Nach den Querelen mit der FPS hat man es anscheinend in den letzten Jahren nicht geschafft, in der Bezirkshauptstadt (!) eine Vertretung auf die Beine zu stellen, um die vielen "Blauwähler" (wie mich) zu repräsentieren. Ein Armutszeugnis.
Wie erklärt man so etwas den freiheitlichen Wählern? Laut dem Pressesprecher der FPÖ Salzburg wären die vergangenen Jahre dafür zu kurz gewesen. Auf was wartet man eigentlich? Das man noch mehr Zuspruch bis zu den nächsten Lokalwahlen verliert?
Ich kann mich noch sehr gut an die "alten" Zeiten erinnern, wo es eine schlagkräftige blaue Vertretung in Zell gab.
Vielleicht sollten die Funktionäre der FPÖ-Zell das mal überdenken und die Konsequenzen ziehen. Schlimmer kann´s wohl nicht werden.


Marianne Fürstaller, Zell am See

Aufgerufen am 23.10.2020 um 07:59 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/fpoe-zell-am-see-ein-armutszeugnis-65352076

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