Leserbrief

Frauenhäuser im Bundesland Salzburg

Frau Landesrat Klambauer möchte der Presse zufolge die Salzburger Frauenhäuser total umkrempeln. Die Führung soll EU-weit ausgeschrieben werden. Frau Klambauer
plant den totalen Führungsaustausch der Häuser, interessanter Weise mit Ausnahme des Hauses im Pinzgau. Das Haus Miriam in Hallein wird seit Jahren vorbildlich und engagiert von Frau Doris Weißenberger geführt, die immer wieder Änderungen der Vorschriften aktualisiert hat. Frau Weißenberger sowie die Kolpingfamilie als Betreiber wurden überfallsartig von den PLänen in Kenntnis gesetzt, fühlen sich entmündigt und sind entsetzt. Bis dato wurde mit Ihnen nie auf Augenhöhe kommuniziert. Frau Klambauer will sich anscheinend auf dem Rücken der Schwächsten profilieren, was nicht unbedingt auf gute Absichten hinweist. Was soll die internationele Ausschreibung dieser rein österreichischen Einrichtungen und diese Anbiederung an die EU ? Hat Frau Klambauer noch nicht mitgekriegt, wohin Globalisierung und internationale Abhängigkeit führen. Hat sie auch die jüngsten Wirtschaftsmeldungen nicht gelesen ? Die Frauenhäuser sind auf die Insassen eingehend und individuell zu führen und kein Spielball für internationale Spielchen ! Wohin das, was die EU "in die Hand" nimmt führt, wissen wir zur Genüge.

Rudolf Marehard, 5400 Hallein

Aufgerufen am 23.01.2021 um 07:15 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/frauenhaeuser-im-bundesland-salzburg-84356842

Kommentare

Schlagzeilen