Leserbrief

Freier Personen- und Warenverkehr innerhalb der EU - und was macht Bayern?

Die bayrische Landesregierung hält sich nicht an die EU Richtlinien, die einen freien Personen- und Warenverkehr innerhalb der EU ermöglichen. Sie behindert massiv durch ungerechtfertigt Kontrollen an ihrer Grenze am Walserberg den Reise und Warenverkehr innerhalb der EU. 2015 hat die deutsche Bundeskanzlerin mehr als eine Million Menschen nach Deutschland u.a. über Österreich unkontrolliert einreisen lassen und war darüber sehr froh, allerdings nicht nur aus Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft, sondern auch um fehlende Arbeitskräfte für die Industrie zu erhalten und die steigende Alterspyramide zu bekämpfen. Da die Kriminalität in der BRD seither massiv angestiegen ist und Rechtsparteien das Thema aufgreifen und immer stärker werden, wird nun an unserer Grenze massiv kontrolliert, weil ja von Österreich aus viele Kriminelle einreisen!? Das ist kein besonders freundlicher Akt der Herren in Bayern und Berlin und erinnert stark an vergangene Zeiten! Wenn Tirol an der Brennergrenze die gleichen Kontrollen einführt? Was ist dann? Deutschland muss sich endlich am Schutz der Aussengrenzen der EU massiv beteiligen. Als einer der grössten Waffenhersteller und Waffenexporteure der Welt in die Krisenländer wird genug Kohle übrig bleiben, um die Aussengrenzen zu "schützen." Dass man auch in die Infrastrukturen und die Beseitigung der Armut und in die Bildung der Menschen in den armen Länder massiv und gewaltig investieren sollte und nicht nur Waffen liefert, hat sich halt noch nicht bis nach Berlin und München herumgesprochen! Also Schluss mit dem Unfug der Kontrollen an unserer "Neuen Grenze"!?

Wolfgang Goffriller, 5020 Salzburg

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