Leserbrief

Freiheit und Verantwortung

"Die Berge sind der letzte Freiraum (…). Jeder kann sich dort so bewegen, wie er es für richtig hält" (Markus Amon im SN-Interview vom 27. 10.).
Sportliche Leistung ist bewundernswert, gleichgültiger Umgang mit der Natur eigentlich nicht. Oder doch? Wir nutzen jede Freiheit zur Selbstverwirklichung, jetten um die halbe Welt und verpesten dabei die Atmosphäre. In der Skisaison carvt man fröhlich durch Wildruhezonen, im Sommer wird bei offenem Feuer am Bergsee gecampt, einfach weil es "geil" ist. Regeln stören nur.
Der Egoismus der Generationen vor uns hat genug Unheil angerichtet. Es liegt an unserem Hausverstand, ob die Natur ein intakter Freiraum bleiben kann oder ob gerade unser Freiheitsdrang diesen zerstört.

Anna Walter, 6020 Innsbruck

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