Leserbrief

Für ein Messerverbot

Immer wieder kommt es vor, dass bei außerhäuslichen Streitereien und Auseinandersetzungen durch mitgeführte Messer schwere und teils tödliche Verletzungen zugefügt werden. Wäre es bei solchen Konflikten bei Faustschlägen oder Fußtritten geblieben, wären die Folgen bei weitem nicht so gravierend gewesen. Ich fordere deshalb ein generelles Verbot für das Mitführen von Messern für Männer, die aus Kulturkreisen/Staaten kommen, wo der Griff zum Messer als Waffe noch immer viel weiter verbreitet ist als in Österreich. Welche Staaten dies sind, kann datenbasiert und objektiv aus der österreichischen Kriminalstatistik der letzten fünf Jahre abgelesen werden, wenn man jene Gewaltverbrechen herausfiltert, in denen Messer als Tatwaffen eingesetzt wurden und die außerhalb der eigenen Wohnstätte begangen wurden. Stellt man die Verbindung zur Staatsangehörigkeit der Täter her, lässt sich ein klares Kriterium dafür finden, für wen dieses generelle, außerhäusliche Messerverbot gelten sollte. Übrigens: Ich führe seit mehr als 40 Jahren - abgesehen von Berg- und Almwanderungen, wo ich es auch nicht unbedingt bräuchte - kein Messer mit mir und kann nicht sagen, dass ich mich dadurch jemals auch nur irgendwie in meinen Menschen- und Freiheitsrechten eingeschränkt gefühlt hätte.

Mag. Hans Christian Neureiter, 5411 Oberalm

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