Leserbrief

Gaißau und kein Ende

Wer den Deal mit dem Chinesen vermittelt hat, ist heute nicht mehr relevant. Angeblich ein Mann, der schon Salzburg in eine desaströse Olympia-Bewerbung geführt hat. So wie damals die Politiker, waren es damals die Verkäufer von Anteilen an den Chinesen, die geblendet, naiv und unwissend waren. Jetzt nach der öffentlichen Hand und der Seilbahnwirtschaft zu rufen, ist unrealistisch.

Gaißau gehört einer privatwirtschaftlichen Ges.mb.H., in der die Minderheitsgesellschafter keine Chance haben etwas zu verändern. Einzig allein die Bundesforste hätten einen Hebel. Sie dürften nicht mehr zuwarten, sondern ihre Pachtforderungen umgehend einklagen, im Falle der Nichtzahlung den
Exekutions- und anchließend den Konkursantrag stellen. Damit würden Voraussetzungen geschaffen für einen Neuanfang, sofern heimische Investoren Geld zur Verfügung stellen gewillt wären. Für diesen Fall hat auch die Politik finanzielle Hilfe in Aussicht gestellt, dass sie unter den derzeitigen Bedingungen keine Mittel herausrückt, ist verständlich, das wäre fahrlässig. Noch so viele anders lautende Appelle gehen ins Leere.


Kurt Walbert, 5201 Seekirchen

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