Leserbrief

Galoppierende Wohnungs-Preise

Galoppierende Wohnungs-Preise, die immer mehr Salzburger/-innen vor finanzielle Probleme stellen. Da bedarf es massiver Eingriffe, um das Salzburger Wohnungsproblem zu lösen, so SN-Redakteur Hermann Fröschl. Er schlägt dazu am 23. 1. ein Bündel von Maßnahmen vor. Alle zielführend, aber eine fehlt: Endlich das allzu mieterfreundliche MRG so abzuändern, dass sich die Eigentümer tausender leer stehender Wohnungen trauen, sie zu vermieten, ohne befürchten zu müssen, dadurch de facto die Verfügungsgewalt über ihr Eigentum zu verlieren.

Wie schwer es ist, missliebige Mieter wieder los zu werden, zeigt der Bericht vom gleichen Tag: Die Gswb muss, trotz eindeutiger Beweislage, da ein Mindestsicherungsbezieher verbotenerweise seine Wohnung jahrelang an Touristen vermietet hat, diesen rausklagen und damit rechnen, dass sich das "nicht einfache" Verfahren in die Länge ziehen wird.

Diese Situation ist seit Jahren bekannt, aber einer unheilige Allianz von Wohnbau-Firmen/Gemeinnützigen Wohnbau-Gesellschaften ist es nur recht, wenn diese Wohnungen auch weiterhin leer stehen und nicht auf den Markt kommen, denn dieses höhere Angebot würde wohl preisdämpfend wirken und das Geschäft stören.


Helmut Hintner, 5020 Salzburg

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