Leserbrief

Gaspedal im Kopf

Was längst fällig, ja überfällig war, nimmt nun endlich seinen Lauf. Ein strengeres Vorgehen gegen "potentielle Mörder" im Straßenverkehr. Nichts anderes sind jene, die statt eines Gehirns ein Gaspedal im Kopf haben. Man kann sich nur wundern, dass strengere Maßstäbe erst so spät und erst unter Druck von Teilen der Bevölkerung angelegt werden. Es werden Menschen zu Tode und/oder zum Krüppel gefahren, und die Täter greifen nach relativ kurzer Zeit wieder zum Steuerrad. Aber auch die Verschärfungen in diesem Land sind ein Klacks gegen vergleichbare Strafen in Italien und Frankreich. Drastische Erhöhung der Geldstrafen, Führerschein- und Autoentzug, verkehrspsychologische Untersuchungen und unbedingte Haftstrafen! Der Tod eines Menschen im Straßenverkehr - durch Raser - erschüttert eine ganze Familie, einen ganzen Freundeskreis, und hat für die Familien lebenslange Folgen. Ein Dank an Sabine Peterbauer, die mit Engagement und Durchhaltewillen hier eine Änderung erzielt hat. Chapeau!


Rudolf Prill, 9071 Köttmannsdorf

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