Leserbrief

Gedanken zum Ärtzemangel

Arbeiten bis 80 soll die Devise sein?
Die Aussicht, als geriatrischer Patient, von denen es zukünftig immer mehr geben wird, von einem eben solchen Arzt behandelt zu werden, erfreut einen nicht.
Die Politik könnte das Problem einfach beheben: Die Zahl der zu erwartenden Pensionierungen kann genau abgeschätzt, der Lenkungsmechanismus der Studienberechtigung für Medizinstudenten daran angepasst werden. Attraktive Umstände vorausgesetzt, wäre es somit leicht möglich, einem Mangel vorzubeugen.
Denn es soll natürlich die Situation vermieden werden, sich zu fragen, wer der Arzt und wer der Patient ist, sollten wir bis ins prämorbide Alter arbeiten müssen.

Dr. Gerald Huber, Facharzt für Neurologie, 4040 Linz

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