Leserbrief

Gedanken zur Swap-Affäre

Ich möchte Herrn Schaden ein paar ganz einfache Gedanken eines einfachen Bürgers mitgeben.

Herr Schaden stellt sich als Märtyrer hin. Dabei ist genau dieses Verständnis von Recht und Unrecht - welches offenbar auch Herrn Schaden innewohnt - der Erfolg für Jungpolitiker in letzter Zeit, die vielleicht noch einen anderen Zugang zu diesem Thema haben. Ich will es für Herrn Schaden nochmals verständlich formulieren. Die Stadt Salzburg hat mit extrem gefährlichen Produkten mit (Swap) mit Steuergeld spekuliert.

Jetzt ist genau das eingetreten, was jeder, der dies macht, verdrängt. Es sind nicht unerhebliche Verluste aufgetreten. Herr Schaden hat das gemacht, was auch jeder gerne machen würde. Er hat überlegt , wem hänge ich diese Verluste um, um nicht meine Steuerzahler in der Stadt zu belasten. Und siehe da - es ergibt sich in einer Situation, in der man unter sich ist, die Möglichkeit, dies auf das Land abzuwälzen - weil da fällt es auf Grund des Portfolios eh nicht auf.

Jetzt kommt das, was Herr Schaden anscheinend verdrängt hat, die zusätzlichen Verluste, die dem Land dadurch entstanden sind, müssen ebenfalls wir Steuerzahler zahlen.


Johannes Rettenbacher, 5524 Annaberg

Aufgerufen am 28.11.2021 um 06:55 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/gedanken-zur-swap-affaere-77333704

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