Leserbrief

Gegen Missbrauch der Worte

Derzeit findet ein Missbrauch der Worte statt, um das Töten von Tieren zu verschleiern: Wölfe werden entnommen, Fischotter werden reduziert,
Biber werden vertrieben, Fischreiher begrenzt. Selbst vor der Natur macht die Umweltzerstörung nicht halt: blütenreiche Magerstandorte, Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge, sollen einer intensiven Landwirtschaft weichen.
Wäre es nicht ehrlicher und zielführender, Maßnahmen zu ergreifen wie z. B. die Anzahl der Fischer und der Jäger zu begrenzen, Biotope in Stadt- und Gemeindegebieten zu schaffen, keine Baulandflächen nahe von Waldrändern?
Es hat den Anschein, dass die Generation der jetzigen Entscheidungsträger nicht mehr für Umwelt- und Artenschutz zu erreichen ist. Müssen wir unsere Hoffnungen erst auf die künftig junge Generation setzen, wie die Schwedin Greta Thunberg?

Peter Haibach, 5111 Bürmoos

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