Leserbrief

Geht der Bevölkerungszuwachs in Österreich zurück?

Der Artikel "Österreich zählt fast neun Millionen Menschen" erschien am 22. 5. 2019 in den Salzburger Nachrichten. Der Artikel handelt davon, dass die Nettozuwanderung in Österreich im Vorjahr sank. Etwa 97 Prozent des Bevölkerungsanstieges ist wegen Einwanderern aus dem Ausland. 2018 war die Geburtsbilanz mit ca. 1560 Personen positiv. 2017 waren es etwa 4363 Personen.
Wien war von 2009 bis 2017 bezogen auf die Einwohnerzahl stehts das Bundesland mit der größten Bevölkerungszunahme. Doch 2018 war die Zunahme mit +0.46 Prozent nur leicht überdurchschnittlich. Dies könnte an der bereits bestehenden Überpopulation in Wien liegen.
Die Geburtsbilanz ist zwar positiv, jedoch besteht in Österreich das Problem, dass viel mehr alte als junge Menschen in Österreich leben. Die jungen Menschen, die in Unterzahl sind, müssen also den Staat und die vielen Pensionen durch Steuern finanzieren. Dies ist auf lange Sicht nicht sehr vorteilhaft und erfordert höhere Steuern, da es immer mehr Pensionisten geben wird.
Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass Menschen einwandern und auch die Population weiter steigt, da sonst kein Gleichgewicht herrscht. Es ist wichtig, nicht nur die schlechten Dinge in Situationen zu sehen, sondern konstruktiv zu bleiben.


Klaudia Petrovic, Schülerin der HBLW Saalfelden6370 Kitzbühel

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