Leserbrief

Gemeinde Werfen nimmt APG-Millionen

Vor knapp zwei Jahren am 21.Oktober 2017 richtete der berühmteste Koch Österreichs, Karl Obauer, gleichzeitig Tourismus-Obmann der Gemeinde einen dramatischen Appell an das Land Salzburg: "Denkt an nächste Generationen."

Werfen ist von der Stromautobahn quer durch Salzburg besonders betroffen. Der Bürgermeister der Gemeinde betont nun, dass man nach wie vor gegen die Leitung sein dürfe, es ist noch nicht unterschrieben, man nehme aber das angebotene Geld von 71.000 Euro pro Leitungskilometer.

Man kann nur hoffen, dass die Pongauer Bürgermeisterkonferenz gegen diese Vorgangsweise der Gemeinde Werfen ist und einheitlich wie auch im Flachgau gegen die Freileitung stimmt. Die Verbund APG versucht, ohne die noch anhängigen Revisionen beim Verwaltungsgerichtshof (u. a. werden 800 ha Wald gefällt) die Gemeinden und Grundeigentümer zu verunsichern und kündigt bereits einen Baubeginn in den nächsten Tagen an. Welcher kleiner Häuslbauer kann ohne Genehmigung zum Bauen beginnen? Die Verbund APG kann das offensichtlich. Ich bin wie so viele Betroffene sprachlos.


Peter Bacher, BI Koppl-Nockstein5023 Salzburg

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