Leserbrief

Gesamtökologische Aspekte des künftigen Saalach-Kraftwerkes überwiegen

Frau Birgit Huber schreibt in ihrem Leserbrief am 15. 9. 2019, dass nach Expertenschätzung nach dem Bau des Kraftwerkes Unken - Schneizlreuth von der Saalach nur ein Rinnsal bleibt. Das ist aber völlig falsch, da die Saalach nach unseren Plänen ein sprudelnder Gebirgsfluss bleiben wird. Keiner der angeblichen Experten, die von einem Rinnsal reden, hat sich unser Projekt jemals angeschaut. Derzeit liegt das Projekt zur öffentlichen Einsicht im Rathaus Schneizlreuth aus und jeder, dem die Natur und das Klima etwas bedeuten, kann sich die sorgfältig geplanten Unterlagen anschauen.
Die Josefsallee und der Abschnitt des Jakobsweges im Gemeindegebiet von Unken und Schneizlreuth bleiben völlig unberührt, das Ufer wird in diesem Bereich gesichert und ökologisch aufgewertet. Der Sandstrand in Niederland bleibt bestehen, die "Idylle" zwischen Kläranlage und künftigem Steinbruch kann Frau Birgit Huber auch in Zukunft genießen.
"Wie könnt Ihr es wagen" sagt Greta Thunberg und meint damit wohl auch, so leichtfertig und oberflächlich mit einem Klimaschutzprojekt umzugehen. Die gesamtökologischen Aspekte des künftigen Saalach-Kraftwerkes überwiegen haushoch alle kleinlich geäußerten Bedenken von Leuten, die lieber polemisieren, als sich zu informieren.

Johann Abfalter, Geschäftsführer der Projektgesellschaft, D-83355 Grabenstätt

Aufgerufen am 16.12.2019 um 02:09 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/gesamtoekologische-aspekte-des-kuenftigen-saalach-kraftwerkes-ueberwiegen-76803535

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