Leserbrief

Grenzprobleme kleines deutsches Eck

Die Geschichte holt uns ein. Rechtsanwalt Hans Freyborn hat bereits in den siebziger Jahren eine Tunnelverbindung unter dem deutschen Eck nach Lofer vorgeschlagen. Er war der Initiator zum Bau der Tauernautobahn, der Koordinator für die Errichtung der Salzburger Mönchsberggaragen.

Wir haben viele Abende eine Tunnelverbindung von der A10 in Gois als Zollausschlusstrecke nach Unken diskutiert. Diesem innerösterreichischen Verbindungsweg trat auch die Bundesstraßenverwaltung, damals unter Hofrat Dipl.-Ing. Axel Wagner, später Landesbaudirektor, heute in Pension noch in Salzburg lebend, bei. Wir haben die Vermessung begonnen, jedoch nach dem Widerstand der Grundeigentümer in Lofer abgebrochen.

Eine Wohlmeinung zu diesem Projekt bestand damals, lange vor EU, bereits vom deutschen Verkehrsministerium.

Österreich und insbesonders das Land Salzburg hätten sich in den letzten Jahren und auch jetzt wieder viele Probleme zwischen dem Pinzgau und der Stadt Salzburg erspart, da wir bis heute keine direkte Ost-West-Verbindung auf der Straße haben.

Dipl.-Ing. Günter Fleischmann, Ing.-Konsulent für Vermessungswesen, 5020 Salzburg

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