Leserbrief

Grenzschließungen Salzburg-Bayern

Ich lebe als Rentner seit 2005 in Bad Reichenhall und Salzburg. Es war, bis zur Grenzschließung 2020, ein gutes Leben für das ich sehr dankbar bin. Nun erlebe ich eine Art der Einschränkung, die mir selbst nie erklärbar war. Es wird Fußball gespielt in Deutschland, die vorgeschriebenen Abstandsregeln die, bei Strafe, für alle Bürgerinnen und Bürger gelten, sind da außer Kraft gesetzt. Diesseits und jenseits der Grenze scheint es auch Arbeitsplätze zu geben, die nicht diesen notwendigen Abstandsregeln entsprechen. Beweis ist der Anstieg von Infektionen in den deutschen Schlachtbetrieben und den damit zusammenhängenden skandalösen Wohnverhältnissen. Es ist den zuständigen Bürgermeistern diesseits und jenseits der Grenze zu empfehlen, endlich die jeweils Zuständigen Gerichte anzurufen um endlich für jenen freien Grenzverkehr zu sorgen, den es zwischen diesen Beiden Landstrichen BGL/Salzburg schon immer gab. Das nun anscheinend die österr. Seite mehr bremst als die deutschen Grenzorgane, das mutet schon grotesk an, wenn man deutscher Gäste braucht um den Tourismus nicht endgültig zum Erliegen zu bringen. Merke - im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht ein Virus der ohne Grenzkontrolle überall dort wirkt, wo Verantwortungslos agiert wird.

Dieter Braeg, 5020 Salzburg

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