Leserbrief

Große Chancen für die Mönchsberggarage

Mir ist es ein Anliegen, dass die Mönchsberggarage in ihrer aktuellen Größe bestehen bleibt und deshalb nicht erweitert wird, sowie die dafür projektierten Millionen durch die Parkraumgesellschaft (zu 100 Prozent in öffentlicher Hand) in klimafreundliche Projekte, konkret in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs zweckgebunden investiert werden.

Beim Bau der Erweiterung der Mönchsberggarage:
- wird die Automisere in der Stadt bestehen bleiben.
- wird Naturschutzgebiet zerstört.
- ist für mich der Schutz der jahrhundertealten Gänge des Almkanals unter dem Festungsberg in Frage gestellt, auch wenn geologische Gutachten anderes behaupten.

Die Auslastung der Garage ist nur an wenigen Tagen im Jahr gegeben, Quelle: https://bigegengarage.wordpress.com/

Bei einer Erweiterung der Garage würde die Erzdiözese an den Parkgebühren mit verdienen. Allerdings ist dafür noch eine Unterschrift seitens der Erzdiözese nötig. Das ist eine große Chance seitens der Erzdiözese die Zustimmung zu einer klimafreundlichen Haltung in die Tat umzusetzen - und das ist die Ablehnung des Mönchsberggaragenausbaues.

Als Teilnehmerin am Symposium Schöpfungsverantwortung "Vom Wissen zum wirksamen Handeln" am 14.10.19 in St. Virgil (eingeladen haben die Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirchen Österreichs) habe ich die Zuversicht, dass die Erzdiözese auf die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung verzichtet.

Die projektierten Einnahmen von etwa 50.000 Euro pro Jahr aus der Parkraumbewirtschaftung für die Erzdiözese verteilt auf 99 Jahre können nur einen Verzicht rechtfertigen.

Eva Gadocha, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 27.11.2021 um 12:54 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/grosse-chancen-fuer-die-moenchsberggarage-78796873

Schlagzeilen