Leserbrief

Hausaufgaben der Verkehrspolitiker

Ich muss mich nur wundern, welche Geldbeträge jetzt für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung stehen. Dabei übersieht man jetzt schon, die normalen Hausaufgaben zu erfüllen. Ich warte schon 20 Jahre auf ein Wartehäuschen, jetzt bin ich schon demütiger geworden und hoffe wenigstens auf eine Sitzbank. Es geht hier um die Station Konstanze-WeberGasse, im Stadtteil Gneis. Aber das noch Wichtigere wäre ein dichterer Fahrplan. Der Bus fährt hier in der Normalzeit alle 15 Minuten, die folgende Wartezeit ist schon sehr lang, wenn einem der Bus gerade vor der Nase wegfährt und es vielleicht auch noch regnet, ohne Wartehäuschen und Sitzbank. Ab
19 Uhr und an den Wochenenden wird es noch toller, da flitzt man alle halbe Stunde in die Stadt. Wir wohnen nicht in Buxtehude (dort ist es auch schön), wir wohnen mitten in der schönen Stadt Salzburg. Wie oft bin ich schon ab 19 Uhr mit dem Taxi nach Hause gefahren, weil mir eine halbe Stunde zu warten einfach zu lang war.
Für dieses Thema ist in der Stadt Salzburg niemand zuständig. Ich komme mir vor wie der Buchbinder Wanninger. Ich war schon beim Bürgermeister-Stellvertreter, keine Antwort. War beim Land Salzburg, keine Antwort. Bei den Verkehrsbetrieben bin ich an andere Stellen verwiesen worden, da hier der Albus fährt. Ich habe schon Leserbriefe geschrieben, das Gleiche. Also aufpassen, ihr neuen geschätzten Politiker, zuerst mit wenigen Mitteln die Hausaufgaben erledigen, bevor man im Großen zu denken beginnt. Ich danke jetzt schon im Voraus den Zuständigen.

Andreas Mösl, 5020 Salzburg

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