Leserbrief

Hickhack in der ÖGK

Dem Obmann-Stellvertreter in der Österreichischen Gesundheitskasse und ÖVP Wirtschaftsbündler, Peter Lehner, fehlen wohl die Argumente. So versucht er die Forderungen des derzeitigen Obmannes und Gewerkschafter, Andreas Huss, als Panikmache und Parteipolitik zu diffamieren.

Aber Andreas Huss, als langjähriger Obmann der vorbildhaft wirtschaftenden
Salzburger Gebietskrankenkasse, der Millionen von Beitragsgeldern duch die Zusammenlegung entzogen wurden, ist ein exzellenter Fachmann und Vertreter der Interessen der Millionen Versicherten.

Seine Forderungen nach einem Ausgleich der Corona-Verluste durch den Bund dienen allein der Sicherung des bisherigen Leistungsstandards der Gesundheitsversorgung. Was für die Wirtschaft: "Koste, was es wolle" gilt, muss auch für Millionen Sozialversicherte gelten.

Das die Zerschlagung der Sozialversicherung unzählige Millionen den Beitragszahlern kostet, ist nicht die Erfindung des Gewerkschafters, Andreas Huss, sondern wird in vielen Expertisen bestätigt, er versucht nur, so weit wie möglich, Schaden von den betroffenen Versicherten abzuwenden. Für ein parteipolitisches Hickhack ein ungeeignetes Thema.

Rudolf Ratzenberger, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 09.08.2022 um 06:04 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/hickhack-in-der-oegk-90260116

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