Leserbrief

Hunde-Erlebnisse und ein Appell

Sagen wir so - ich mag Hunde, habe aber Respekt vor ihnen. Und ich freue mich, wenn sie von Menschen gut behandelt und geschätzt werden.
Aber es gibt auch hundelose Menschen, zum Beispiel Radfahrer, die immer auf der Hut sein müssen und Hunde, von Weitem erblickend, in "ist er an der Leine", "ist er frei laufend", "wo ist das Frauerl/Herrl" einstufen müssen. Am Dienstag sind mir in Grödig drei frei laufende Hunde begegnet ... uff, geschafft! Aber dann an der Salzach nahe der Glasenbach-Brücke "erwischte" es mich doch noch. Trotzdem ich vom Rad abstieg und in den Wald flüchtete, sprang mich ein Hund von hinten an. "Er will nur spielen, ist ja noch ein Baby." (Ich glaube, es war ein junger Boxer, ca. 60 cm hoch.) Die Leine zog er hinter sich, das Frauerl weit weg.
Ich frage mich wirklich, sind sich Hundehalter bewusst, was da alles passieren kann? Wie sind sie versichert? Nicht auszudenken, wenn ich dieses Erlebnis mit meinem Enkel gehabt hätte, dessen Angst vor Hunden ich mit viel gutem Zureden und Üben mildern möchte. Deshalb mein Appell an euch Hundebesitzer: Nehmt eure Freunde an die Leine (wie zu Recht vorgeschrieben) oder lasst sie auf der Hundewiese laufen! Ich möchte Hunde weiterhin mögen!

Stefanie Hiessmayr, 5026 Salzburg

Aufgerufen am 22.10.2020 um 07:39 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/hunde-erlebnisse-und-ein-appell-69316912

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