Leserbrief

Hundeerlebnisse

Unangenehme Begegnungen mit Hunden müssten nicht sein, wenn es ausreichend Hundewiesen bzw. Freilaufzonen gäbe. Wenn sich jemand von Hunden belästigt/bedroht fühlt, muss er/sie da nicht hinein. Hunde brauchen freien Kontakt zueinander, je nach Hund zumindest kurzfristig ein Tempo von 80 km/h, was ihm ein Mensch an der Leine nicht bieten kann. Wird ihm das nicht gewährt, kann er "komisch" werden, in welcher Form auch immer.
Eine Lösung wären also ausreichende Zonen, in denen sich Hunde nicht mit Joggern, Radlern, Spaziergängern etc. ins Gehege kommen.
Vor einigen Jahren wurden ja auf Betreiben engagierter Hundeleute (Forum Hundewiese) in Salzburg und anderen Orten einige Hundewiesen eingerichtet, aber das ist inzwischen eingeschlafen.
Im Ortsteil Hallein/Rif etwa gibt es sehr viele Hunde, gefühlt in jedem dritten Haushalt, es ist ja auch eine schöne Gegend zum Spazierengehen. Aber die nächsten Hundewiesen sind in Hallein oder in Hellbrunn, zu Fuß also nicht erreichbar.
Wenn also für alle Platz ist, warum auch nicht ein Eckerl für uns Hundeleute?
Dass man sich rücksichtsvoll benimmt, sollte eigentlich nicht extra erwähnt werden müssen. Das gilt für Hundehalter, indem sie z.B. nicht aufs "Sackerl" vergessen oder vorausschauend unterwegs sind. Es gilt aber auch für Jogger oder Radler, die von hinten plötzlich in einem Affentempo vorbeischießen, wodurch der Hund (und ich auch) erschrickt und deshalb bellt.
Leute, manchmal g'scheit reden miteinander, statt immer nur ich!

Monika Rammer, 5400 Hallein

Aufgerufen am 24.10.2020 um 02:01 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/hundeerlebnisse-69368113

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