Leserbrief

Hundeverbot auf Almen!

Ich warte darauf, bis unsere Politiker so vernünftig werden und ein generelles Hundeverbot auf Almen beschließen, nach dem letzten Kuhangriff auf eine Hundehalterin im "eingezäunten Almgebiet". Ein Hund hat auf einer Alm nichts verloren und das hat mehrere Gründe.

1. Der Hund wird von einer Kuh, ob mitführendem Kalb oder ohne, als Todfeind betrachtet, das liegt in den Genen.

2. Die meisten Wildtiere auf den Almen brauchen am Tage ihre Ruhe, weil sie nachtaktiv sind.

3. Eine Kuh verteidigt ihr Kalb gegen den Feind Hund und greift daher auch den Hundehalter an, wenn der Hund an der Leine ist, ohne Leine ist ja verboten.

4. Das Bellen der Hunde setzt viele Wildtiere in eine Panikstimmung und die Flucht kostet viel Kraft besonders für die jungen Tiere.

5. Im Kot von Hunden, der in den Almwiesen abgelegt wird, sind für Kühe tödliche Gifte, die über die Almgräser aufgenommen werden.

Heinrich Metz, Gmunden

Aufgerufen am 11.07.2020 um 08:20 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/hundeverbot-auf-almen-88033918

Schlagzeilen