Leserbrief

Ich bin fast überall fremd

Internationale Zusammenarbeit bei Fragen zur Migration ist unerlässlich. Der UN-Migrationsprojekt packt diese Fragen international an. Wie auch sonst!? Wie ich in einer renommierten Wochenzeitung dazu gelesen habe, haben daran Regierungen von reichen und armen Staaten, WissenschafterInnen, NGOs, der Papst, BürgermeisterInnen aus aller Welt daran mitgearbeitet. Die 32 Seiten des Entwurfes sind lesenswerte Lektüre. Ich kann sie empfehlen. Nachzulesen unter http://www.un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf

Nehmen Sie Ihre menschliche sowie ihre Bildungserfahrung ernst - nationalistische Konzepte führen zu Krieg! Dialogische Konzepte helfen uns miteinander klar zu kommen, ob in der Familie oder zwischen Staaten und Kontinenten. Z. B. müssen wir Vorgehensweisen entwickeln, um jene Menschen aufnehmen zu können, die in ihrer Welt auf Grund der Zerstörung ihrer Umwelt (Klimawandel) nicht mehr weiter dort leben werden können, weil es z. B. die Insel bald nicht mehr geben wird. Welche Grundlagen soll es für die Arbeitsmigration geben? Wichtige Fragen, der die türkis-blaue Regierung mit einem verantwortungslosem Nein, wir unterzeichnen den Pakt in Marakesch im Dezember nicht, begegnet und damit ihren Betrag zur weiteren Gefährdung des globalen menschlichen Zusammenlebens beisteuert. Deshalb nochmals - nehmen Sie ihre menschliche sowie ihre Bildungserfahrung ernst - nationalistische Konzepte führen zu Krieg - Dialog hilft Dinge zu klären! Lesen Sie nach und fordern Sie politische VerantwortungsträgerInnen auf, das Nein zu überdenken!


Eva Gadocha, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 05.12.2020 um 11:21 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/ich-bin-fast-ueberall-fremd-62049415

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