Leserbrief

Impfpflicht und Selbstbestimmungsrecht

Zu "Verzicht auf Impfen ein Menschenrecht", SN vom 14. Mai 2019: Völlige Zustimmung verdient Frau Ministerin Hartinger-Klein, wenn sie bei max. 309 Masernfällen p. a. (2015) auf Aufklärung statt auf Impfpflicht setzt. Es gibt ja z. B. Menschen, die mögliche Zusatzstoffe wie z.B . Quecksilber nicht vertragen und deshalb auf eine Impfung verzichten möchten. Für wesentlich wichtiger als eine Impfpflicht gegen Masern halte ich, sich endlich um Behandlungsmöglichkeiten für neue Krankheitsbilder wie z. B. der Mikrowellen- oder Chemikalien-Unverträglichkeit (EHS oder MCS) zu kümmern. Immerhin betreffen diese Erkrankungen und ihre Vorstufen bereits mehr als jeden zweihundertsten, bei einer jährlichen Neuerkrankungsrate von über 3000 Fällen pro Jahr. Vor allem die allergieartige körperliche Unverträglichkeit gegenüber digital gepulster Mikrowellenstrahlung dürfte mit der flächendeckenden Zwangseinführung von 5G und Smart-Metern rasant in die Höhe schnellen. Seit 2011 stehen diese Funk-Strahlungen im Verdacht, Krebs zu fördern oder gar auszulösen, wie die IARC erst 2019 bekräftigte. Das Selbstbestimmungsrecht, für sich selbst zu entscheiden, ob und wie stark man sich dieser krankheitsfördernden Strahlung aussetzen möchte oder nicht, halte ich für ein Menschenrecht.


Peter Müller, Sprecher der Selbsthilfegruppe Elektrosmog Salzburg5152 Michaelbeuern

Aufgerufen am 18.05.2022 um 07:21 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/impfpflicht-und-selbstbestimmungsrecht-71215132

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