Leserbrief

Innehalten an Weihnachten

In unseren so aufgeregten Zeiten finde ich es sehr wichtig, einmal einen Schritt zurückzutreten. Einmal innezuhalten und sich dem Sog des Negativen entziehen. Die Überfülle an täglichen negativen News ist nicht verdaulich. Man muss das auch nicht alles bis ins letzte Detail aufnehmen. Vor allem sollte man einmal innehalten. Denn ohne Innehalten weiß ich nicht, was für mich wichtig ist oder sein sollte.
Ohne Innehalten macht man alles routinemäßig mit und meist mit Zeitdruck und lässt sich ständig berieseln. Nachdenken und prüfen, was ist kurzlebig, was ist sinnvoll, was an Schönem tut mir innerlich gut, was will und kann ich selbst bestimmen… dafür braucht es Zeit. In diesem Sinn kann ich für meine Lebensqualität vielleicht mehr tun und damit anderen gegenüber hilfreich(er) sein. Abseits von Hektik, Hast, Aktivismus und Alarmismus will uns das "Licht von Weihnachten" - auch heute noch - erreichen und das Leben heller machen. Weihnachten bietet uns und will für uns eine einzigartige freudige Friedens- und Hoffnungsbotschaft sein. Und an uns liegt es, uns darauf einzulassen, diese Botschaft in uns wirken zu lassen.

Karl Brunner, 9020 Klagenfurt

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