Leserbrief

Ja, es geht!

Dies dachte sich auch der türkische Asylansuchende mit bestehendem Aufenthaltsverbot in Österreich bzw. in der EU. Man brauche nur zu sagen, man sei Kurde und werde in der Heimat verfolgt. Es gehört nämlich schon auch eine gewaltige Portion Dreistigkeit dazu, mit einem solchen Verbot behaftet, in Österreich um Asyl anzusuchen. Aber wie gesagt: "Ja es geht!" Und in weiterer Folge dachte sich der schwer Verfolgte: "Jetzt" soll es mir der (damals) rechtmäßig handelnde Beamte büßen.
Man möchte nicht wissen, wie viele Absurditäten das Asylrecht noch versteckt hält. Das Recht soll der Politik folgen? Wenn es nur manchmal so wäre, dann gäbe es solche unsinnigen und für das Volk gefährlichen Vorschriften längst nicht mehr. Aber Novellierungen diesbezüglich sind in der EU strikt tabu.


Kolb Franz, 5722 Niedernsill

Aufgerufen am 24.10.2020 um 02:42 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/ja-es-geht-65576791

Schlagzeilen