Leserbrief

Jazzfestival in der Coronazeit

Akkreditierung per QR-Code - Zuweisung eines Sitzplatzes - überall Maskenpflicht bis auf den eigenen Sitzplatz - sogar Tanzverbot, selbst wenn man am eigenen Platz aufstand und sich zur Musik bewegte, wurde man (sehr freundlich) von der Security darauf hingewiesen, dies zu unterlassen. Eigentlich keine guten Voraussetzungen für ein Musikfestival. Aber: überall fröhliche Gesichter, Musiker, die oft darauf hinwiesen, wie schön es ist, wieder live zu spielen, die Veranstalter und die Security immer höflich und hilfsbereit und ein Publikum, das sich problemlos an die Vielzahl der Maßnahmen hielt. Selbst ein Schlechtwettereinbruch am Samstag konnte dem Festival nicht die Dynamik nehmen. Ich kann den Veranstaltern und allen Helfern nur ein großes Kompliment dafür aussprechen, diesen organisatorischen und logistischen Albtraum innerhalb kürzester Zeit in ein wunderbares Musikfest verwandelt zu haben. Unter diesen Umständen haben ein paar Idealisten ganze Arbeit geleistet. Würden im Tourismus ähnliche Auflagen zur Anwendung kommen, der Aufschrei würde wohl ganz Österreich erschüttern. Danke für den Jazz-Weekender Saalfelden - die Kultur findet ihren Weg!


Jörg Lauth, 5700 Zell am See

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