Leserbrief

Job-Verlust: Nur "Drucker? - Nein!"

Kommentar eines Fachmanns aus dem grafischen Gewerbe, der mehr als vier Jahrzehnte in der "Druck-Vorstufe" tätig war, und dabei alle Veränderungen vom anfänglichen "Satz mit Bleilettern" bis hin zum "Computer-Satz" sämtliche Veränderungen (!) persönlich mitmachte, zum SN-Artikel vom 29. Mai 2019: "160 Drucker"(!) "verlieren Job": 1961 begann ich meine berufliche Ausbildung nach der Mittleren Reife (sechs Klassen von neun) an einem Realgymnasium in München mit einer Lehre als Schriftsetzer (damals noch mit Blei-Lettern, was sich jedoch bald darauf Jahr für Jahr technisch in Richtung "elektronischer Satz" veränderte) und blieb meine gesamt etwa viereinhalb Jahrzehnte Berufsausübung (bzw. ständige "Berufsanpassung") bis zum Renten-Antritt in meinem Beruf (dieser Begriff entstand aus dem Wort "berufen") bis zum Renten-Antritt (24 Jahre Oberbayern in München sowie dem "drüberhalb der Grenze" angrenzenden Landkreis Berchtesgaden als auch 22 Jahre Stadt Salzburg) mit ständiger Anpassung an die sich während dieser Zeit grundsätzlich ändernden technischen Voraussetzungen meinen "typografischen Grundlagen" treu.

Also, sehr geehrte (jüngere) SN-Leser: unbedingt in Ihrem Fach "dranbleiben"!


Fritz Grasedieck, 5421 Adnet

Aufgerufen am 21.05.2022 um 09:14 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/job-verlust-nur-drucker-nein-71254942

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