Leserbrief

Kapazitäten des Salzburger Tierheims sind zu knapp


Zu "Das Tierheim wehrt sich gegen Vorwürfe" (SN vom 24. August): Als Tierfreund ist mir die Reaktion in unseren Tierheimen, die aus allen Nähten zu platzen scheinen, unverständlich. Natürlich soll auch jedes Tierleben gerettet werden. Doch wenn, wie im Artikel beschrieben, sogar Problemhunde gezüchtet werden, die niemals auch nur annähernd "normale" Tiere werden, unbedingt am Leben erhalten werden müssen, dieses dann vorwiegend in Hundezwingern verbringen, ist eine solche Vorgangsweise für mich nicht nachvollziehbar. Auch "ausgebildete" Hundeführer können zur Problemlösung nicht beitragen. Solche Tiere sind immer eine Gefahr, vor allem für Kinder! Jeder Hundeangriff auf ein Kind/einen Menschen ist einer zu viel!

Immerhin sind solche Tiere gefährlich und immer noch Tiere, denen mehr geholfen wäre, würde man sie professionell einschläfern. Hier wäre das Tierleid nicht unnötig lange hinausgezögert und wir hätten wieder Platz für normale, liebenswerte Tiere, die auch an alle interessierten Tierfreunde abgegeben werden könnten.


Gerhard Cirlea, 5400 Hallein

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