Leserbrief

Katzen und gefährdete Arten

Seit mehreren Jahren habe ich einen sehr naturnahen Schwimmteich im Garten. Anfangs gab es eine explosionsartige Vermehrung von Teichbewohnern wie Molche, Frösche, Ringelnatten und viele andere Kleinlebewesen. In den am Teichrand stehenden Büschen und Bäumen lebten jede Menge Vögel und regelmäßig haben Eichhörnchen unser Haselnuss-Sträucher und unseren Walnussbaum besucht. Durch den Zuzug von Jungfamilien in der unmittelbaren Nähe ist bedauerlicherweise die Zahl der frei laufenden Katzen enorm gestiegen. Das Eindringen von Katzen auf dem eigenen Grundstück ist mit technischen Mitteln kaum zu verhindern. Das größere Ärgernis neben der regelmäßigen Verschmutzung durch Katzenfäkalien ist, dass die Tierpopulation in und am Teich rasant nach unten gegangen ist. Regelmäßig finde ich die Leichen von Ringelnattern, Fröschen und zuletzt sogar ein ausgewachsenes Eichhörnchen. Was kann ich tun, um diese sinnlosen Morde zu verhindern. Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, die Besitzer der Katzen zur Rechenschaft zu ziehen. Es kann doch nicht sein, dass wir hier tatenlos zuschauen, wie gefährdete Arten den "ach so lieben Schmusekatzen" zum Opfer fallen.

Ing. Herbert Maringer, 5301 Eugendorf

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