Leserbrief

Kein Verbünden mit Kickl

Herr Kickl hat Ambitionen, die Führung der FPÖ zu übernehmen und im Verein mit den Oppositionsparteien den derzeitigen Bundeskanzler wegzuputzen - "Kurz muss weg".
Dies sollte aber bei den derzeitigen Oppositionsparteien nicht zu der Verblendung führen, aus falsch verstandenem Machtstreben, sich mit Kickl zu verbünden, um das Land zu regieren. Krakeler und Distrukteure dürfen nicht das Heft in die Hand bekommen, das müssen auch die Oppositionsparteien bedenken, wenn sie Regierungsverantwortung anstreben. Kickl als Innenminister und Hofer als Bundespräsident, was wäre das für eine Konstellation, wenn man sich die aktuelle Situation vor Augen führt!

Kickl scheint trotz seiner starken Töne eine schwache Persönlichkeit zu sein, die es mental nicht verkraftet, aus dem Amt als Innenminister gedrängt worden zu sein. Rache gehört aber eigentlich nicht zu den Spielregeln der Demokratie.


Robert Faust, 5020 Salzburg

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