Leserbrief

Kein Verständnis für Verzögerungen beim Bahnausbau

Bezugnehmend auf den Leserbrief von Frau Maderegger in den SN vom 13. März 2021 möchte ich festhalten, dass ich keineswegs gegen den Grubenlaufkäfer bin, aber alles davon abhängig zu machen, finde ich mehr als übertrieben und führt zu Verhinderung und Verzögerung im Bahnausbau, der unumstritten sehr wichtig ist und schon vor Jahren eigentlich durchgeführt hätte werden müssen. Im Übrigen gibt es viele Gegenden in Österreich, wo dieser Grubenlaufkäfer nicht vorkommt und dennoch funktionieren das Bodenleben und die Botanik ausgezeichnet. Naturschutz ist gut und auch notwendig, aber mit Augenmaß, und das vermisse ich bei den sogenannten Naturschützern andauernd! Von 5 Minuten nach 12 zu reden, ist völliger Unsinn.

Und was die Deponie betrifft, so möge man sich doch mal in Niederösterreich umsehen, wo für die HL-Strecke ebenfalls lange Tunnel gebaut wurden. Ich denke da an den Tunnel durch den Lainzer Tiergarten. Auch in diesen Fall wurde der Aushub deponiert und auch dafür wurden natürlich Flächen benötigt. Hätten die Landwirte im Tullnerfeld ebenfalls so argumentiert, wie Herr Hutticher, so gäbe es auch diese Schnellverbindung zwischen Wien und St. Pölten nicht. Das meinte ich, mit man kann gegen alles sein! Ich begrüße, dass endlich an einem der letzten noch nicht ausgebauten Streckenteile der Westbahnstrecke weitergebaut wird und habe kein Verständnis für Verzögerungen - aus welchem Grund auch immer.

Peter Wagner, 5204 Straßwalchen

Aufgerufen am 16.10.2021 um 04:37 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/kein-verstaendnis-fuer-verzoegerungen-beim-bahnausbau-101205238

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