Leserbrief

Keine innerstädtische Verkehrslösung

Die traurige Bilanz der Ära Padutsch, endet mit einer Farce, ähnlich der, den fließenden Verkehr völlig unnötig über Gstättengasse und Bürgerspitalplatz zwangsumzuleiten und dabei den Ausstoß von zusätzlich rund 10 Tonnen CO2 vorsätzlich in Kauf zu nehmen. Die Sanierung dieses Problems (0,43 km [Quelle: SAGIS Digitale Katastermappe 20.02I2019 - 11 : 21] sinnlose Umleitung), soll nun publikumswirksam von einem politischen Dreierbündnis mit einem 195,5 Quadratmeter langen Teilstück (Karajanplatz - Bürgerspitalplatz) verschleiert werden.

Für den Standort Pferdeschwemme wurden ohne Quellenangabe 10.000 Fahrzeugbewegungen pro Tag [Quelle: Der Standard - Stefanie Ruep 18. 2. 19, 12 : 01] ermittelt, welche sich durch das "neue Konzept" auf 3000 verringern sollen. Es wird mit der Gestaltung der "neu" entstehenden Plätze und einem "neuem" Altstadtviertel geworben, dabei stellt sich umgehend die frage, wie das funktionieren soll, wenn Anrainer, Taxis, der öffentliche Verkehr, Fiaker, Radfahrer und Lieferverkehr die Straßenflächen weiter beanspruchen?

Bis jetzt hat man es nicht einmal geschafft, die Radfahrer aus der Getreidegasse (Beschilderte Fahrverbotszone) und den angrenzenden Passagen fernzuhalten.

Auch die Regelung, Taxis zu jeder Tages- und Nachtzeit und sogar in der Hochsaison die Getreidegasse ohne Einschränkung befahren zu lassen, spricht Bände über die Verkehrsplanung der Stadt.

Das Konzept, die dadurch entstehenden Belastungen nach dem Florianiprinzip auf andere Stadtteile wie Mülln zu verteilen, ist weit entfernt, von einer ordentlichen innerstädtischen Verkehrslösung.

M.A. Katzlinger MSc, Akad. Projectmanager - Bau, 5020 Salzburg

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