Leserbrief

Keinen Krieg der Worte führen

Endet etwas, hält man bekanntlich gerne Rückschau. Beginnt etwas, hat man Wünsche. Auch beim diesjährigen Jahreswechsel ist es nicht anders. In einem Spruch heißt es auszugsweise: "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Handlung." Hand aufs Herz, wurde in letzter Zeit dieses Motto beherzigt? Haben wir nicht einen Krieg der Worte geführt? Gekläffe da wie dort. Jeder gegen jeden. Schreiduelle, Vergleiche mit Judensternen & Co. Geht's noch? Wirkliche Demokratie sieht anders aus. Leider können derzeit auch unsere Parlamentarier mit der Qualität ihrer Worte nicht gerade als vorbildlich bezeichnet werden. Was ist zu tun? Vieles beginnt in unseren Gedanken und Gefühlen - positiv oder negativ; hier dürfte auch der Schlüssel zu einer Veränderung liegen. Wäre das kein Motto für einen Neujahrsvorsatz? Versuchen wir es wenigstens!

Renate Ratzenböck, 5723 Uttendorf

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