Leserbrief

Kirche ist keine Firma

Zum Artikel über die "Kirche und keine Firma" von EB Lackner möchte ich bemerken, dass diese Erkenntnis etwas spät eintritt.
Zum einem ist inzwischen die Salzburger Dombuchhandlung geschlossen und die Weichen "St.Virgil" sind wohl auch schon in Richtung "totes Abstellgleis" gestellt und vieles nicht "Systemrelevantes" wird wohl noch folgen.

Und wenn man auf die Diözese Gurk schaut und auf den ernannten Visitator EB Lackner, so darf man wohl fragen, ob nicht hier der berühmte "Bock" zum "Gärtner" gemacht worden ist ? In der Erzdiözese Salzburg gäbe es wohl auch genug zu visitieren, welche Schwerpunkte hier gesetzt werden sollen, oder was alles wegrationalisiert werden soll, nur weil der kaufmännische Aspekt als Oberziel der Reformen sehr einseitig gesehen wird.

Was ist mit der so oft verlautbarten Transparenz? Wann geht man endlich auf die Bedürfnisse der Gläubigen ein, die ja letztendlich dieses System mit ihren Beiträgen finanzieren?
Und zu guter Letzt, wann dürfen endlich die Diözesangläubigen mitbestimmen, wer ihre Diözese leiten soll und nicht irgendwelche Personen, die gerade im Vatikan als Bischofskandidaten gehandelt werden?

Mag. Herbert Dietrich, 4910 Ried

Aufgerufen am 17.09.2019 um 02:45 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/kirche-ist-keine-firma-63738547

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