Leserbrief

Klimakrise und Artensterben

Einige Biologen meinen, dass die belebte Natur in ihrem dauerhaften Weiterbestand bedroht ist. Es fällt uns aber nicht auf, denn oberflächlich betrachtet ist ja noch das Meiste davon vorhanden, und - wir brauchen sie eigentlich gar nicht, die Natur und die Arten. Wir sind bestens und reichlichst mit allem versorgt, was wir so täglich brauchen.

Alles im Überfluss da. Für uns selbst und die heranwachsenden Generationen sind Dinge wie weltweite Urlaubsreisen, permanente Unterhaltung und Ablenkung, Kommunikation und Kontakte ein wichtiges Bedürfnis. Außerdem geht es uns um Erlebnisse, sei es beim Shopping, beim Skifahren oder im Erlebnispark für Kinder und Erwachsene.

Der Klimawandel könnte uns ein bisschen Sorge machen, aber da kümmert sich ja schon die Politik und die Industrie darum, dass wir ausreichend mit klimaschonender Energie versorgt werden. Auch werden wir bald ganz ohne Emissionen mobil sein können. Da müssen wir schon etwas Vertrauen in die Industrie und die Politik haben.
Einige Biologen meinen, dass wir das Artensterben zu wenig beachten. Warum sollten wir? Es geht uns ja ohne oder mit weniger Arten auch gut. Und außerdem brauchen wir ja die Flächen und Wälder und Flüsse für uns und unser Wachstum. Und ein paar von den Arten werden sich ja doch in den Nationalparks und Zoos nachhaltig erhalten können. Mit etwas Anpassung und Mutation werden Sie das schon schaffen, die Arten!


Alfred Schmudermayer, 3763 Japons

Aufgerufen am 01.12.2021 um 07:27 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/klimakrise-und-artensterben-83270749

Schlagzeilen