Leserbrief

Kosten für den Polizeieinsatz

Zur Meldung über die Verschiebung des Fußballspiels und die damit einhergehenden Kosten für den Polizeieinsatz muss man grundsätzliche Fragen stellen. Voraussetzen möchte ich, dass ich Fußballspielen für unsere Jugendlichen für wichtig halte und auch viele Spiele gern verfolge. Allerdings ist nicht einzusehen, dass für ein Spitzenspiel der Steuerzahler fast die gesamten Kosten des Polizeieinsatzes zu tragen hat.

Wenn man die in den SN genannten Zahlen aus dem Jahr 2016 mit dem jetzt gegebenen zweiten Tag, den 900 Polizisten und den Preissteigerungen hochrechnet, kommt man auf rund eine Million Euro. Demgegenüber würde sich der Beitrag von Red Bull auf rund 55.000 Euro, also deutlich unter ein Prozent, stellen.

Auf der anderen Seite hat Red Bull in jüngster Zeit allein durch den Spielerverkauf zweistellige Millionenbeträge eingenommen. Hier wäre es demnach nur fair, wenn die Kosten für den Polizeieinsatz von Red Bull komplett übernommen werden. Denn auch hier gilt das Kostenverursacher-Prinzip.


Dietmar Kurz, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 29.11.2021 um 04:10 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/kosten-fuer-den-polizeieinsatz-84456271

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