Leserbrief

Kreisverkehr Leopoldskroner Allee - Sinnhubstraße

Wir wohnen am Ort, wo die Leopoldskroner Allee in die Sinnhubstraße mündet. Kurzfristig wurden wir Mitte März informiert, dass wir ein paar Wochen lang unsere Autoausfahrt nicht benützen können, weil vor unserem Haus ein Kreisverkehr gemacht wird. Basta! Kann man das so einfach durchsetzen, ohne die Anrainer zu befragen?
Warum das Ganze? Der Verkehr ist zwar oft stark - besonders zwischen 7.00 und 8.00 Uhr -, aber wickelt sich friedlich und höflich ab. Es gibt hier (schon seit jeher) eine dreieckige Verkehrsinsel. Vor dieser, von der Leopoldskroner Allee kommend, biegt man rechts ins Nonntal ab - oder links zum Rainberg. Der einzige Gegenverkehr, vom Nonntal her, läuft direkt in der Sinnhubstraße weiter.
Kein Problem also - ich kann es ja täglich sehen. Schüler, Fußgänger und Radfahrer können - auf der Insel verharrend - den Straßenübergang mit Sicherheit benutzen.
Wozu ein unnötiger Kreisverkehr? Plant man denn die ganze Gegend zweispurig zu machen? Betr. Kosten zur Zeit kaum zu erwarten: Man müsste viele alte, schöne Bäume schlachten, es gäbe keine "Allee" mehr, Leitungen, Kabel und Rohre wären zu verlegen. Bei Verbreiterung z. B. der Sinnhubstraße: wieder Land vom St.-Peter-Besitz enteignen? Oder auf der Mönchsbergseite hohe Stützmauern errichten? Wie ginge es drüben vor dem "Lepi" zu? Ab Rosittengasse ist ja schon beiderseitig alles mit Villen verbaut.


Dr. Josef Roggenbauer, 5020 Salzburg

Aufgerufen am 01.10.2020 um 10:02 auf https://www.sn.at/leserforum/leserbrief/kreisverkehr-leopoldskroner-allee-sinnhubstrasse-67994944

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