Leserbrief

Kritisches Denken nicht erwünscht?

Immer wieder betonen Politiker und Journalisten, wie wichtig es sei, dass die Bürger selbstständig und kritisch denken und alles hinterfragen. Nun, wenn man aber z. B. die Fehlentwicklungen und Missstände der EU (davon gibt es erwiesenermaßen viele und auch sehr schwerwiegende!) anprangert und kritisiert, wird man sofort als "EU-Gegner" abqualifiziert oder es wird unterstellt, man möchte aus der EU austreten! Doch: Ohne Kritik gibt es keinen Druck, Korrekturen von Fehlentwicklungen zu tätigen bzw. Verbesserungen herbeizuführen. Diese Unfähigkeit, Kritik (aus dem Volk) zu ertragen, ist ein Schlag ins Gesicht für alle demokratisch Gesinnten! So manche Politiker hierzulande bzw. in "EU-Zentralismus-Zirkeln" sollten sich das "hinter die Ohren schreiben"!

Manfred Waldner, 6166 Fulpmes

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